Meine Lieblingsmusik

STS – Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz, wie kann es auch anders sein. Für mich ist es diese besondere Mischung. Da sind 3 ganz hervorragende Musiker, die sich zusammen getan haben und uns schon jahrlang bzw. jahrzehntelang fantastische Lieder bescheren.

Da ist Günther Timischl, der eine Wahnsinnsstimme hat, bei dem ich immer ab dem ersten Ton das Gefühl habe, dass die ganze Luft und die nähere Umgebung vibriert und die Schwingungen bis zum Zuschauer in der letzten Reihe vordringen. Seine Texte stimmen oft sehr nachdenklich, vor allem schafft er es, mit wenigen Worten das maximal Mögliche auszudrücken – denke da an „Auf a Wort“.  

Dann ist da Schiffkowitz, der uns eine sehr rockige Musik liefert, der sehr anspruchsvolle und oft auch sehr kompromisslose Texte hat, der uns mit seinen Gedanken versucht aufzurütteln, der uns immer wieder an unsere geschichtliche Vergangenheit erinnert, der über Heimweh genauso gut schreiben kann wie über das Fernweh, dass uns doch fast alle mal plagt und der uns mit seinen Moderationen doch sehr oft erheitert.  

Der dritte im Bunde ist Gert Steinbäcker, der wahrscheinlich am meisten unsere Herzen anspricht, sowohl mit seiner Musik als auch mit seinen Texten. Der nicht nur – ohne kitschig zu werden – von der Liebe singen kann („Zeig mir dein Himmel“ ist doch wirklich eines der schönsten Liebeslieder, die ich kenne), sondern auch sehr ernste Themen, wie z.B. in „Munition“ den Jugoslawien-Krieg anschneidet. Auch wenn, „Kalt und kälter“ ein Lied zum Mitsingen geworden ist, ist es doch ein Song, der einen tieferen Sinn hat, als manche vielleicht heraushören.  

Mit der derzeit letzten CD „Neuer Morgen“ haben sie ein durch und durch stimmiges Album herausgegeben. Vor allem Schiffkowitz sind – meiner Meinung nach – hier ganz großartige Lieder gelungen (Unser letzter Tag – Was wär g’wesen wenn).  

Auf a Wort  Zeit  Neuer Morgen

Mark Knopfler: ehemals bei Dire Straits, hat mich seit einigen Jahren in den Bann seiner Musik gezogen. Da gibt es so herrliche Alben wie

Shangri-la  Golden Heart  All the Roadrunning
Shangri La
Golden Heart
All the road running (herrlich mit Emmylou Harris)
 

David Knopfler: ebenfalls vormals bei Dire Straits, hat sich aus dem Schatten seines Bruders hervorgewagt und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Alben wie

Ship of Dreams  Songs for the Siren
Ship of Dreams
Songs of the sirene
leisten mir oft und gerne Gesellschaft. 

Leonard Cohen: jahrelang nur in kleinen Dosen konsumiert, eine ganze CD-lang hätte es mir depressive Phasen verursacht, jedoch seit geraumer Zeit bin ich auf den Geschmack gekommen und seine Musik findet sich immer öfter in meinem CD-Deck, vor allem sein Album

I M Your Man
I’m your man
hat es mir angetan, herrlich die Lieder: I’m your man – Everybody knows – First we take manhatten – und viele andere  

Neil Young: mit

Prairie Wind
„Prairie Wind“
begann meine Annäherung an seine Musik, diese CD konnte ich tagelang anhören, Songs wie „The painter“ und „No wonder“ haben es mir angetan, dann kamen Alben wie

Harvest  Rust Never Sleeps  Chrome Dreams 2
„Harvest“
“Rust never sleeps“
“Chrome dreams 2“
und andere dazu.  

Natürlich dürfen folgende Musiker nicht fehlen:

Neil Diamond 

12 Songs

Joe Cocker 

Hymn for My Soul

Bob Dylan: seine letzte CD

Modern Times
„Modern Times“
einfach toll, etwas ruhiger, aber dafür umso ansprechender
 

Von den deutschsprachigen Interpreten mag ich – außer STS – noch folgende: 

Herbert Grönemeyer: live ein absoluter Hit 

12  Mensch  Bochum

Ludwig Hirsch: bei ihm ist es mir so ähnlich ergangen, wie bei Leonard Cohen, auch erst seit einiger Zeit länger hörbar, wobei er hier bei den neueren CD ja etwas weniger schwarz sieht und vielleicht auch deshalb von mir gerne gehört wird:

Perlen  Liebeslieder  In Ewigkeit Damen
Perlen
Liebeslieder
In Ewigkeit Damen
Ludwig Hirsch
 

Reinhard Mey: hat einen ganz besonderen Platz bei mir, seine Lieder sind nicht so zum Nebenbeihören, sondern da muss man sich schon die Zeit und am besten das Booklet dazu nehmen, und seine Worte intensiv in sich aufnehmen.

Mein Apfelbaeumchen  Zwischen Zuerich und zu Haus  Ikarus

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